1959 Porsche 356 A Carrera 1600 GT

PREIS: Auf Anfrage

Chassis 108645

Einer von lediglich 31 produzierten Exemplaren

Teilnahmeberechtigt für hochrangige Veranstaltungen

Auf höchstem Niveau gewartet

Exzellenter Zustand

Kontakt

Der Porsche 356 A Carrera

Die Entstehungsgeschichte des Porsche 356 begann im März 1948 in einer kleinen Fabrik in Gmünd, Österreich. Ferry Porsche, Sohn des Ingenieurs Dr. Ing. Ferry Porsche, entwarf und baute dort einen kleinen zweisitzigen Sportwagen, der zu dem ersten Fahrzeug mit dem mittlerweile weltbekannten Porsche Emblem wurde.

Dieser Wagen, genannt 356, definierte Porsches Weg bis 1965 und wurde zur Blaupause für die optische Erscheinung und das technische Konzept zukünftiger Porsche Modelle.

Die stärkste Variante des 356 war das Carrera Modell, das den leicht entschärften Fuhrmann Königswellen-Rennmotor erhielt. Erhältlich war der 356 Carrera im Renntrimm „GT“ und in der Touring Spezifikation „GS“. Porsche stellte damit sicher, dass das neue Spitzenmodell sowohl bei Rennfahrern Absatz fand, als auch bei Leuten, die stilsichere und schnelle Autobahnfahrten bevorzugten.

Der von uns angebotene Porsche 356 A Carrera 1600 GT

Der hier angebotene 356 Carrera hat die Chassisnummer 108645. Der 1600 GT war damals die radikalste Variante des Porsche 356. Das Modell wurde 1958 und 1959 produziert und hatte Türen sowie Hauben aus Aluminium, einen vergrößerten Tank, dünnere Fensterscheiben und Lederriemen anstatt Fensterkurbeln.

Das angebotene Exemplar wurde am 6. August 1959 im Porsche Werk fertig gestellt und ist damit der vorletzte gebaute 1600 GT direkt vor der Einführung des 356 B.

108645 wurde in Rubinrot (code 702) mit schwarzem Kunstleder Interieur und schwarzem Teppich gebaut. Auch heute noch hat der Wagen genau diese Farbkombination. Laut vorliegenden Unterlagen sollte der Wagen zunächst den Motor 95050 erhalten, dieser wurde jedoch vom Werk (vermutlich vor der Erstauslieferung) mit dem Motor 95037 ersetzt. Das Viergang-Getriebe des Typs 716/1 hatte die Nummer 29496.

Nach Fertigstellung wurde der 356 an den Erstbesitzer und Porsche Konzessionär Poch in Algerien ausgeliefert. In den 70er Jahren wurde der Carrera GT von Herrn Bordage aus Libourne in Frankreich erworben. Nach einiger Zeit bot er den Wagen in einer Annonce im bekannte LVA Magazin an. Er verkaufte den 356 daraufhin an Christophe Tanner, einen renommierten Porsche Spezialisten in der Schweiz, der den Wagen 1985 einer Restaurierung unterzog. Nach deren Fertigstellung verkaufte er das Auto an den Porsche Enthusiasten und Sammler Jörg Steidinger aus Stuttgart. Während seiner Besitzzeit bis 1999 fuhr Steidinger nur gelegentlich mit dem 356 Carrera und verkaufte ihn dann an einen bekannten französischen Sammler. Im Jahr 2005 erstand Claude Picasso, Sohn von Pablo Picasso, den 356 und behielt ihn 5 Jahre, bevor er 2010 an den heutigen Eigentümer ging. Dieser entschied 2015, beim weltbekannten Carrera-Motorenspezialist Karl Hloch eine komplette Motorüberholung durchführen zu lassen, für die die Rechnung vorliegt. Seitdem wurden lediglich 1500 km mit dem Carrera GT zurückgelegt und der Wagen präsentiert sich in außergewöhnlich gutem Zustand, bereit vom nächsten Besitzer genossen zu werden.

108645 ist ein äußerst attraktives Exemplar von lediglich 31 gebauten 1600 GT und wäre eine bedeutende Ergänzung für jede signifikante Porsche Sammlung.

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